Bright Lights

by Nils Wogram

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1.
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Levity 04:33
3.
4.
Hello Again 05:13
5.
6.
Jammin 04:20
7.
8.

about

Eine Posaune, sonst nichts! Was zum Beispiel auf Klavier oder Gitarre längst zur Normalität gehört, mutet auf der Posaune immer noch ungewohnt an, um nicht zu sagen gewagt. Obwohl sich Wogram ohne technische Hilfsmittel und Erweiterungen nur auf eine einzige Klangquelle stützt, ist seine künstlerische Maxime genauso integrativ wie im Spiel mit einer großen Band. Jede Form von Dogmatismus ist ihm grundsätzlich fremd.

Es geht auf „Bright Lights“ um die Einbeziehung möglichst vieler gestalterischer Mittel und nicht darum, gewisse Parameter auszuschießen, wegzulassen oder gar zu verhindern. Für „Bright Lights“ fand Nils Wogram einen neuen Ansatz, bei dem er sich stärker auf die narrativen Qualitäten seines Horns fokussierte. Um diese möglichst breit zu fächern und abwechslungsreich zu gestalten, drang er ungleich tiefer als zuvor in die Trickkiste der Posaune ein.

Dabei stand immer die Frage nach den jeweiligen Gestaltungsmitteln für jeden einzelnen Song im Mittelpunkt.
Ganz bewusst spielt Wogram auch mit den Limitierungen des Instruments. Wie im Freiflug überwindet er die Gravitation der Posaune, aber statt sie zu negieren, verwandelt er ihre relative Schwerfälligkeit im Auftrieb der musikalischen Thermodynamik geschickt in einen fliegenden Teppich, von dem aus seine Geschichten leicht und elegant wie Mauersegler zum Hörer herüberfliegen. Sein Spiel wird dadurch luftig, bunt und dreidimensional.

In diesem Sinne ist „Bright Lights“ weder eine akrobatische Nummernrevue noch ein Showcase für die Posaune und schon gar kein retrospektives Kräftemessen mit seinen Vorbildern Mangelsdorff oder Bauer, vor denen sich zu verneigen Wogram durchaus als Herausforderung für das Album empfindet. Mit einem ganz einfachen Satz bringt er sein Credo auf den Punkt: „Mir geht es nicht um die Analyse meines Handwerks, sondern einzig um künstlerische Substanz“, so Wogram

credits

released October 16, 2020

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